Selbstmanagement Je mehr
Sie über Asthma wissen, umso besser können Sie Ihr Asthma kontrollieren. Deshalb werden Patientenschulungen
für Asthmatiker angeboten. Sie lernen Ihre Erkrankung besser zu verstehen und wie Sie Ihre Asthmatherapie selbst überwachen können. Es ist auch wichtig zu wissen, wie man bei Beschwerden
reagiert. Auch für Kinder und deren Eltern gibt es Schulungsprogramme. Das
Asthma-Selbstmanagement beinhaltet: - Selbstkontrolle
der Erkrankung mit einem Peak-Flow-Meter
- Aufzeichnung der
Peak-Flow-Werte (PEF) und der Beschwerden im Asthma-Tagebuch
- Selbstständige (ärztlich
kontrollierte) Anpassung der Medikamente an den jeweiligen Schweregrad der Beschwerden
Mit
einem einfachen Gerät, einem sogenannten Peak-Flow-Meter, können Sie das Ausmass der Atemwegsverengung
selbst messen und kontrollieren. Je enger die Atemwege sind, desto weniger Luft kann fliessen und desto
kleiner ist der Wert, den das Gerät anzeigt. Es ist wichtig,
dass Ihr Arzt Sie lehrt, was diese Messwerte bedeuten und wie Sie bei Abweichungen von Ihrem persönlichen
Bestwert reagieren sollten. Am Besten schreibt Ihnen Ihr Arzt einen Handlungsplan auf. - starke
Atemnot: PEF kleiner 60% des Bestwertes
- mässige Atemnot: PEF
60-80% des Bestwertes
- kaum Atemnot: PEF 80-100% des Bestwertes
Ihren
persönlichen Bestwert ermitteln Sie zum Beispiel durch zweimal tägliche Messungen (morgens und nachmittags)
während einer Woche, in der Sie keinerlei Beschwerden aufweisen. Mit
dem Führen eines Asthma-Tagebuchs verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre gesundheitliche Verfassung.
Anhand des Tagebuchs kann der Arzt ablesen, wie oft, wann und wie stark Ihre Bronchien verengt waren.
Damit kann der Arzt mit Ihnen die optimale Therapie bestimmen. Ihr
Asthma-Tagebuch mit Aktionsplan erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder der Lungenliga Schweiz. 10.05.07 |