Reisen
Urlaub, die
schönste Zeit im Jahr - auch mit Asthma!
Viele Asthmatiker leben ständig
mit der Furcht, körperlichen Anstrengungen nicht gewachsen zu sein. Sportliche Aktivitäten, Flugreisen
und Urlaube werden oftmals aus Rücksicht auf die Krankheit vermieden. Doch das muss in den meisten Fällen
nicht sein. Sie müssen nur ein wenig mehr Zeit in die Planung Ihres Urlaubs investieren.
Dann steht Ihrem Vergnügen nichts mehr im Weg!
Wohin
geht die Reise?
Falls es zeitlich möglich ist, versuchen Sie Ihren
Urlaub so zu planen, dass Sie dem stärksten Pollenflug zuhause entfliehen können. Informationen über
die Pollenflugsituation in der Schweiz finden Sie unter www.prognosebulletin.ch, in Europa unter www.polleninfo.org.
Urlaub am Meer Mittelmeerländer bieten durch ihr mildes,
warmes Klima gute Voraussetzungen für Asthmatiker. Zudem ist der Meerwind pollenarm. Vorsicht ist für
Personen geboten, die allergisch auf Eschen reagieren. Ölbäume, wie zum Beispiel Olivenbäume, zählen
ebenfalls zu den Eschengewächsen.
Urlaub in den Bergen Ab
einer Höhe von 1’500 Metern beträgt die Pollenbelastung nur ein Sechstel der Belastung im Vergleich
zu Tallagen und die Pollenflugzeit ist stark verkürzt. Besonders ideal sind Hochgebirgslagen für Milbenallergiker:
in der trockenen Hochgebirgsluft fühlen sich die Milben nicht besonders wohl.
Am
Urlaubsort Viele Hotels bieten spezielle Allergiker-Zimmer an. Sind keine derartigen
Zimmer verfügbar, versuchen Sie zumindest ein teppichfreies Zimmer zu bekommen.
Die
Reiseapotheke Eine Notfallapotheke gehört unbedingt ins Reisegepäck! Sie sollte
Ihre Medikamente in ausreichender Menge enthalten, wobei auch mögliche Notfälle mit Extrabedarf bedacht
werden müssen. Sprechen Sie darüber vor Reiseantritt mit Ihrem behandelnden Arzt. Vor
Reiseantritt Vereinbaren Sie einen Kontrolltermin mit Ihrem behandelnden Arzt,
damit Sie Ihren Urlaub in Ruhe geniessen können. Oft ist es hilfreich, schon vor Reiseantritt einen
Arzt am Urlaubsort zu identifizieren, der bei Problemen in Anspruch genommen werden kann. Ihr Arzt wird
Ihnen gerne dabei behilflich sein. Ein Begleitschreiben Ihres behandelnden Arztes (eventuell in
Englisch) kann Kommunikationsprobleme am Urlaubsort oder allfällige Probleme beim Zoll wegen mitgeführter
Medikamente vermeiden helfen. 10.05.07 |