Diagnose Um Asthma zu diagnostizieren
werden die Vorgeschichte (Anamnese) des Patienten erfragt sowie eine körperliche Untersuchung und eine
Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) durchgeführt. Je nach Fall können noch weitere Untersuchungen dazu
kommen. Erfassen der Vorgeschichte (Anamnese) Erfragen
der Krankengeschichte inklusive Symptome, Auslöser der Beschwerden, Risikofaktoren sowie Familienanamnese
und Allergieabklärung. Körperliche Untersuchung Abhören
der Atemwege Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) Der
wichtigste Parameter, der mittels Spirometrie erfasst wird, ist das FEV1,
das forcierte Exspirationsvolumen.
Das ist diejenige Luftmenge, die nach einer vollständigen Einatmung in der ersten Sekunde schnell und
kräftig ausgeatmet werden kann. Ein FEV1-Wert, der deutlich unter
dem Sollwert liegt, deutet auf eine
Verengung der Atemwege hin. Die Verbesserung der Werte nach
Inhalation eines bronchienerweiternden Medikamentes ist typisch für Asthmapatienten. Provokations-
und Belastungstests Während es relativ einfach ist, während
einem Anfall die Diagnose ‚Asthma’ zu stellen, sind für die Diagnosestellung in der anfallsfreien Zeit
und bei normalen Lungenfunktionswerten weitere Untersuchungen notwendig. Da
die Atemwege der Asthmatiker auf gewisse Reize überempfindlich (d.h. mit einer Verengung) reagieren,
werden die Patienten bei dieser Untersuchungsmethode bewusst diesen Reizen ausgesetzt: - Metacholin
(unspezifische Provokation)
- Kaltnebel (Kälteasthma)
- Laufen
auf dem Laufband/Belastung auf Fahrradergometer (Anstrengungsasthma)
Haut-Allergie-Test Zur
Überprüfung, ob eine Überempfindlichkeit auf gewisse Stoffe (z.B. Pollen, Hausstaubmilben, Mehlstaub
etc.) vorliegt. 10.05.07 |