Asthma Marathon
 

Asthma: Im Alltag und im Spitzensport ein Thema

Mit seinem Engagement für das Projekt «Asthma-Marathon» motiviert Viktor Röthlin die Teilnehmer – allesamt Asthmatiker, die sich auf den Lucerne Marathon 2008 vorbereiten. Er verspricht sich aber auch viel von der Vorbildfunktion der Gruppe.

Durch die Unterstützung des «Asthma Marathon», lenkst du viel Aufmerksamkeit auf das Projekt. Wie bist du zur Teilnahme an diesem Projekt gekommen?
Ich bin von AstraZeneca angefragt worden, ob ich das Projekt begleiten würde. Als ich gesehen habe, wie seriös sie das Projekt angehen, beispielsweise auch mit ärztlicher Betreuung, da war für mich klar, dass ich dabei sein möchte. Das ist genau, was mir am Herzen liegt: Anhand eines solchen Projektes kann man aufzeigen, dass auch für einen Asthmatiker ein Marathon machbar ist. Das ist sicher eine hohe Motivation für tausende von kranken Menschen, die sich sagen, wenn die das schaffen, schaffe ich das auch! Es muss dann nicht immer ein Marathon sein, es kann auch einfach Bewegung sein.

Ist das das erste Mal das du mit Laiensportlern trainierst?
Ich mache das gelegentlich. Seit 5 Jahren habe ich ein Marathonpackage im Programm, wo ich auch Laiensportler trainiere. Via das Internet-Trainingsprogramm vicsystem.com® trainiere ich ganz viele Läufer jeglichen Niveaus. Aus zeitlichen Gründen müssen diese Projekte momentan sehr gut koordiniert werden. Für mich sind diese Projekte aber spannend und ich kann mir sehr viel Motivation dabei holen. Wenn ich mir beispielsweise anschaue wie motiviert die Asthmagruppe ist, dann kann ich mir zwischendurch mal eine Scheibe davon abschneiden.

Hast du Unterschiede festgestellt in der Zusammenarbeit mit der Asthmagruppe und gesunden Laiensportlern?
Ich sehe da keine Unterschiede. Rein medizinisch gibt es für diese Gruppe, wenn sie gewisse Spielregeln beachtet, keinen Grund nicht Marathon zu laufen. Und beim Trainingsgrundsatz geht es bei ihnen genau um das gleiche. Die Grundregeln unterscheiden sich nicht, egal ob ein Spitzensportler trainiert oder ob es um das Projekt der AstraZeneca geht. Ich erhoffe mir aber viel von der Vorbildfunktion der Asthmagruppe. Zum Beispiel, dass sie viele Leute motivieren, sich zu bewegen.

Hast du in deinem sportlichen Umfeld andere Bekannte mit Asthma?
Im Spitzensport ist das Anstrengungsasthma beinahe omnipräsent. Auch auf meiner Homepage werde ich immer wieder mit Fragen diesbezüglich konfrontiert.

Heute in 7 Monaten ist der Lucerne Marathon. Was gibst du der Gruppe mit auf den Weg?
Es ist noch ein langer Weg bis dahin, auf dem sehr viel passieren kann. Es wird der Moment kommen, an dem man sich verflucht, an dem Projekt teilgenommen zu haben. Man wird aber auch Momente in der Natur erleben, die unbezahlbar sind. Es bleibt noch genug Zeit, man muss nicht nervös werden. Man muss aber weiterhin an dem Ziel arbeiten, das Fundament aufbauen. Nur auf einem guten Fundament kann man schliesslich ein Haus bauen und einen erfolgreichen Marathonlauf absolvieren. Für mich ist das Wertvollste die ganze Vorbereitung, in deren Mitte wir jetzt angelangt sind. Der Marathon selber ist dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Die Teilnehmer sollen sich freuen, auf die zweite Hälfte der Vorbereitung mit hoffentlich dem i-Pünktchen am Schluss.

SOP-PROM Nr.-E-0169 (Internet) / 30.07.08

 
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Last update:19.11.2008 Letzte Zertifizierung: 08.08.2008